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Kreative Jugendbildung in Verbindung mit ökologischen Themen gehört zu unserem jährlichen Jugend-trifft-Kunst Sonderprogramm. 2016 starteten wir mit dem Pilotprojekt “KUH und DU“ und dem Thema Tierleid durch Massentierhaltung. Auf Grund der Komplexität an Erfahrungen haben wir dieses Thema als Hauptprojekt für die nächsten drei Jahre von Jugend-trifft-Kunst erklärt.

Ökologische Bildung:
Unser Pilotprojekt “KUH und DU“ hat uns gezeigt, dass wir heute äußerst schwierige Bedingungen an den Schulen antreffen und es insbesondere an Gesamt- u. Stadtteilschulen keine homogenen Klassen gibt. Hier treffen unterschiedlichste Kulturen aufeinander, nur geringe gemeinschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen bzw. pädagogisch geprägte Entwicklungen.

Hinzu kommt, dass der Bewegungsradius unserer Migranten kaum über ihren Wohnstandort hinausgeht und ihnen ein ganz wesentlicher Bezug zu dem Land fehlt, in dem sie gerade leben.
“KUH und DU“ ist für die meisten Schüler ein erster Blickwinkel in ländliche Gegebenheit und hat ihnen auf dem Bauernhof an einem positiven Beispiel aufgezeigt, wie wichtig eine intakte Natur für uns alle ist und wie sorgsam wir mit Nutztieren umgehen sollten. Aber auch die Kehrseite mit den Folgen unseres gedankenlosen Konsumverhaltens wurde dabei ungeschminkt dargelegt.

Soziales Miteinander:
Unterschiedliche Kulturen bringen unterschiedlichste Animositäten hervor. Dies alles unter einen Hut zu bringen ist nicht ganz einfach. Fast scheint es, als seien Handys und Spiele Hauptakteure der Gemeinschaft. Um dies aufzubrechen sind kollektive Erlebnisse außerhalb des Schulbetriebes ein vielseitiges „Bindemittel“. Sie erzeugen Gesprächsstoff, Austausch und kulturelles Verständnis. Menschen, die in der Natur mit Tieren arbeiten und Künstler gibt es in jedem Kulturkreis. Spannend sind aber die unterschiedlichen Bedingungen – auch für uns!

Grundplanung:
Projekt-Laufzeit: 3 Jahre
Pro Jahr: 4 unterschiedliche Hofbesuche
- Kuh/Schwein/Ziege/Huhn
Zeitraum: jeweils Frühjahr und Herbst (Schul-Projektwochen)
Teilnehmer: ab 4. Klasse
Kunstangebot: 3-4 Nachmittage je Gruppe/AG
plus Angebot für Nachbearbeitung
an 4 Nachmittagen
Kunstausstellung: 14 Tage

Zwei-Stufen-Programm – Beispiel “KUH und DU“:
Das Thema „Milch aus Massentierhaltung“ erhitzt gerade unter jungen Menschen die Gemüter. Kann man noch guten Gewissens Milch und Milchprodukte zu sich nehmen?
Wie sieht das Leben einer Kuh im Alltag der Milcherzeugung aus? Was könnte man besser machen und gibt es überhaupt so etwas wie „gewaltfreie“ Milch? Was kann man beitragen, um das Los der Tiere zu verbessern? Wie kann die Kunst sich artikulieren, einbringen und überzeugen?

A. Lehrprogramm auf dem Hof Möller mit:
Diplom-Biologe Stefan Johnigk, Kiel

Zur Person:
Stefan Johnigk ist Experte für den Schutz und die Lebensbedürfnisse von Nutztieren. Er arbeitet als unabhängiger Berater für Tierschutz Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. Nebenbei unterrichtet er das Nebenfach „Erlebnis Natur“ an einer Kieler Schule. Mit seiner Initiative „Die Geniessenschaft - Gemeinsam gedeiht Gutes besser“ setzt er sich für ein faires Miteinander von Verbraucher und Bauern ein. www.geniessenschaft.de
Lehrprogramm:
Die Schüler erkunden unter fachlicher Begleitung von Stefan Johnigk den vorbildlich geführten Bioland-Milchviehbetrieb Möller in Lentföhrden. Sie erleben, wie Kälbchen an der Seite ihrer Mütter aufwachsen können, was ganzjähriger Werdegang für die Fitness der Rinder bedeutet, warum die Hörner einer Kuh so wichtig zum „Miteinander Reden“ sind, was ein menschlicher Ironman-Triathlet und eine Milchkuh gemeinsam haben, und sie können am Milchjoch körperlich erfahren, welche Leistung wir Menschen unseren Kühen Tag für Tag abverlangen. www.ferienhofmoeller.de
Mit Hilfe von Materialien anerkannter Tierschutzorganisationen lernen die Schüler
die Schattenseiten einer immer stärker zunehmenden industrialisierten und intensivierten Milcherzeugung auf anderen Betrieben kennen und zu bewerten.

B. Kunstaktionen:
Das Erlebte und Erlernte wird anschließend in unseren Räumlichkeiten kreativ umgesetzt. Grundsätzlich soll der Phantasie und den Wünschen freien Lauf gelassen werden, ebenso wie bei der Motiv- und Textfindung! Allerdings gehen wir am Anfang strategisch vor, um altersgerecht Richtung und Ziel der künstlerischen Botschaften gemeinsam festzulegen und die Teams sich entsprechend entscheiden können. Organisieren von Wanderausstellungen? Oder Verteil-/Demo-Materialien für Organisationen? Z. B. Pins, Sticker, Flyer, Plakate, Fahnen, Banner. Oder eine Schülerzeitung? Oder eine „KUH und DU“ Internetpräsenz? Ein “KUH & DU“ Video auf YouTube/Vimeo…?
Begleitet werden die Kunstaktionen von Künstlern, die unterschiedliche Ausdrucksformen/-techniken anbieten wie Acrylmalerei, Comic, Collagen u.s.w.
Neben technischen Fragen stehen die Künstler unterstützend zur Verfügung, wenn ihre Mithilfe gefragt wird.
Begleitende Maßnahmen:
Es ist geplant, die Projekte von A-Z mit der Videokamera zu begleiten, um Stimmungen, Fragen und Meinungen der Teilnehmer einzufangen, um Videomaterial für YouTube/Vimeo und/oder eine Internetseite bereit zu halten.

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